"Flieger, grüß mir die Sonne,
grüß mir die Sterne und grüß mir den Mond!
Hoch oben im Äther, da sind wir meist zu Haus!
Bei fünftausend Meter sieht alles anders aus.
Da gibt's keine Grenzen!
Da gibt's keinen Paß!
Der Flieger fliegt und fragt nicht:
Wie und was?"
(Hans Albers 1932 - im Film F. P. 1 antwortet nicht)
Einstein, Heisenberg, Bohr und viele andere Wissenschaftler waren Juden und die meisten verließen um 1930, als Hitler an die Macht kam, Deutschland. Einstein brachte sich 1933 in Sicherheit, doch Heisenberg blieb gegen alle Vernunft und arrangierte sich, trotz des unerbittlichen Haßes, der ihm und seiner Familie entgegengebracht wurde. Sein Wissen um die Atomkräfte rettete ihm schließlich das Leben. Die Nazis glaubten, Heisenberg könne ihnen eine nette kleine Atombombe basteln und gaben ihm ein entsprechendes Projekt. Schrödinger verlor seine Professur, weil er sich nicht von den jüdischen Wissenschaftlern distanzierte.
Bevor Einstein und seine Frau in die USA immigrierten, hatten sie eine schwere Zeit im armen Deutschland durchgemacht . Frau Einstein sparte alte Briefe und Altpapier für ihren Mann für seine Arbeit auf. Jahre später besuchte Frau Einstein auf einer Public Relations Tour mehrere Laboratorien mit der neusten technischen Ausrüstung.
Sie blieb vor einem großen Apparat stehen und fragte: "Für was ist das?"
Der Chef-Wissenschaftler erklärte: "Frau Einstein, das ist ein Instrument, um die tiefsten Geheimnisse des Universums zu erforschen."
Frau Einstein erstaunt: "Das ist alles? Mein Mann machte das auf alten Briefumschlägen."
Johannes Kepler, berühmt für seine 3 kosmischen Gesetze, war übrigens auch nicht im Besitz eines Fernrohrs und Galilei wollte ihm keins schicken. So verließ er sich größtenteils auf die Meßergebnisse anderer.
Mehr noch!
Wenn Gott das Universum nach festen geometrischen Regeln geschaffen hatte, könnte man sich die mühseligen und lästigen Experimente sparen. Abweichende Beobachtungen wären folglich Meßfehler. Auf diese Weise brachte Kepler eine beachtliche Zahl an Thesen hervor, die meistens falsch waren. So ging Kepler fest von 6 Planeten aus, auf denen er alles "logisch" begründen wollte, da er ohne Fernrohr nicht mehr Planeten sehen konnte. Später kam er zum Schluß, daß der Schlüssel zum Verständnis des göttlichen Universums in der Musik zu finden sein müsse.
Gott helfe uns, daß uns ein Licht aufgehe!
Thomas Alva Edison, der Erfinder der Glühbirne und vieler anderer elektrischer Geräte, für die ich ihm heute noch dankbar bin, sagte einmal :
"Genialität besteht zu 1% aus Inspiration und zu 99% aus Transpiration".
Edison war nicht länger als 3 Monate zur Schule gegangen und hatte sich im Alter von 12 Jahren als Zeitungsjunge sein Geld verdient. Die Ausbildung im Telegrafieren wurde ihm bezahlt, nachdem er das Leben des Sohns vom Bahnhofmeister gerettet hatte. Sein Hobby war das Experimentieren, das er später zu seinem Beruf machte. Als Labor diente ein alter Eisenbahnwagon. Am Ende seines Lebens hatte Edison mehr als
1000 Patente
eingereicht und durch den sogenannten Edison-Effekt den Weg zur heutigen Elektronik frei gemacht. Ich möchte die Glühbirne von Edison benutzen, um Einstein zu widerlegen, so wie es Edwin Hubble über die Messung der Rotverschiebung entfernter Galaxien getan hat. Einstein war zweifellos ein genialer Denker und Meister des Gedankenexperiments. Aber auch ein Genie kann sich irren.
Errare humanum est!
So irrte Einstein sich bei der Interpretation seiner eigenen Formeln und meinte, daß das Universum statisch wäre. Um den auch für ihn offensichtlichen Widerspruch zu vermeiden, führte er in seine Gleichungen eine kosmologische Konstante ein, die seither in der Literatur umhergeistert. Er erklärte sie, indem er die bis heute nicht nachgewiesene Anti-Gravitationskraft einführte. Ein Irrtum, den erst Edwin Hubble 1929, 24 Jahre nach Veröffentlichung der Speziellen Relativitätstheorie, durch Messungen aufdeckte. Bereits 1922 hatte der russische Mathematiker Alexander Friedman Einstein vorgerechnet, daß sich die Idee eines homogenen, statischen und in der Zeit unveränderlichen Universums nicht mit der Allgemeinen Relativitätstheorie vereinbaren ließe. Nur Einstein hatte alle Einwände ignoriert. Später bezeichnete er dies als seine
"größte Eselei".
Woher kam dieser Irrtum?
Nun, hauptsächlich, weil sich Albert Einstein ein sich stetig ausdehnendes Universum einfach nicht vorstellen konnte.
Sein statisches Weltbild, nach dem alles unter jeder Bedingung gleich bliebe, war von einer falschen Modellvorstellung geprägt. Einwände anderer Wissenschaftler lehnte er kategorisch ab. War er doch mit der Anwendung seiner Modellvorstellung 10 Jahre zuvor schon erfolgreich gewesen. Denn auch die Spezielle Relativitätstheorie basiert ja auf dem Prinzip, daß alles bei jeder Geschwindigkeit gleich bleibt.
Einstein glaubte auch nicht an die heute gesicherte Quantentheorie, obwohl er selbst maßgeblich an ihr beteiligt war und auch nicht an die Unschärfetheorie. Auch die Strahlung, die von Schwarzen Löchern ausgeht, dürfte es normalerweise gemäß Relativitätstheorie nicht geben. Tatsächlich haben nicht nur Schüler und Studenten extreme Probleme mit der Relativitätstheorie, sondern auch versierte Physiker. Die Ergebnisse der Relativitätstheorie widersprechen nämlich dem gesunden Menschenverstand, sprich der Logik. Die meisten spüren, daß irgend etwas nicht stimmen kann.
Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube!
Bog Einstein sich sein Weltbild zurecht?
Ich meine, ja!
In meinem Buch "Die Widersprüche der modernen Physik" kann ich Ihnen schlüssig zeigen, daß Einstein ein weiterer Fehler unterlaufen ist., nämlich in seiner Betrachtung der Zeit. Einstein meinte in Wirklichkeit die Dauer von physikalischen Vorgängen. Deshalb ist der Begriff
"Zeitdilatation- Die Dehnung der Zeit"
falsch. Treffender Weise sollte man von der "Verlangsamung physikalischer Vorgänge" sprechen.
Der Verlust der kosmologischen Konstante wäre nichts gegen die Aufgabe des Relativitätsprinzips, das das Fundament der Speziellen Relativitätstheorie darstellt.
Handelt es sich bei der Relativitätstheorie etwa nur um eine Halluzination Einsteins, also eine geistige Fehlleistung, die eine Utopie beschreibt?
1990 schickt die NASA das Hubble-Telescope guten Mutes in eine Satellitenbahn, weil es dort eine bessere Sicht habe. Doch Hubble hat einen Sehfehler, der durch einen perfekt fehlerhaft geschliffenen Spiegel verursacht ist. Eine echte Peinlichkeit für alle Beteiligten. Erst nachdem die NASA Hubble einige Jahre später eine Brille verpaßt hat, liefert das Telescope die ersehnt gestochen scharfen Bilder.
Die Zeit ist gekommen, allzu kurzsichtigen Physikern nun auch endlich eine Brille zu verpassen, um ihnen aus dem Dilemma zwischen Quanten- und Relativitätstheorie zu helfen. Die Brille gibt's ab jetzt wieder kostenlos im Handel , und zwar in Form der Äthertheorie.
P.S.:
Seit 25.08.2006 ist Pluto übrigens
kein Planet mehr. Die Astronomen haben Ihre Ansicht darüber, was eigentlich
ein Planet ist, grundlegend revidiert, weil nach neusten Erkenntnissen mehr
Planeten die Sonne umkreisen, als den Himmelsforschern lieb ist.
P.P.S.:
In seiner Nobelpreisrede 2006 erklärt der Phyikser G. F. Smoot zum Erstaunen der Relativisten, daß er für seine neuen Ätherdrift Experimente ein Bezugssystem besonders bevorzugt hat, nämlich den Raum, in dem die kosmische Mikrowellenstrahlung isotrop ist, ergo den ruhenden Äther !
Seine Forschungsergebnisse finden Sie übrigens auf seiner Webpage unter:
Neue Ätherdrift Experimente
Elektronen kreisen nicht
Was um Himmelswillen ist eine elektromagnetische Welle und was zur Hölle ist ein Photon?
Kann Licht zugleich elektromagnetische Welle und Teilchen sein?
Eigentlich nicht!
Denn beide Modellvorstellung widersprechen sich. Ein Widerspruch, der auch Albert Einstein schlaflose Nächte bereitete. Der materielose Transport von Energie ist zweifellos faszinierend. Es fällt schwer, sich eine materielose elektromagnetische Welle, die sich im Vakuum des Universum ausbreitet, vorzustellen. Einige Wissenschaftler glauben deshalb, das Universum sei von einem Äther erfüllt, der ein lichttragendes Medium darstellt. Nach Einstein könnte man sich elektromagnetische Wellen als Teilchenstrom mit einer von der Frequenz abhängigen Masse vorstellen. Licht braucht keine Zeit, um auf Lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen, wie man es von Teilchen gewohnt ist. Es wird auch nicht allmählich langsamer, wenn es ihn Glas eindringt, sondern bremst abrupt von 300.000 km/sec auf 200.000 km/sec ab.
Das Teilchenmodell des Lichts begründet sich auf Effekte zwischen Elektronen und Photonen. Ist vielleicht unser Modell von Elektronen falsch?
Wenn man Licht als Teilchen verstehen kann, müßte man auch Teilchen als Welle auffassen können. Und tatsächlich konnte de Broglie zeigen, daß Elektronen auch als Materiewelle zu verstehen sind.
Aus seiner Gleichung kann man leicht sehen, daß für große Massen, also im Makrokosmos, die Wellenlänge sehr klein ist und sich deshalb nicht bemerkbar macht. Die Welleneigenschaften von Elektronen konnten Jahre später auch experimentell nachgewiesen werden. Eine Elektronenbahn kann gemäß de Broglie als "stehende Welle" eines Elektrons gedeutet werden.
De Broglie wäre mit seiner Theorie 1924 beinahe durch die Doktorprüfung gefallen. Einstein hatte ihm geholfen, diesen revolutionären Gedanken zu verteidigen. Später bekam der französische Prinz, der schon früh seine Eltern verloren hatte und eigentlich Geschichte studieren wollte, sogar den Nobelpreis. Sein Bruder, ein Physiker, der die Vaterrolle übernommen hatte, weckte sein Interesse für die Naturwissenschaften, und zwar insbesondere für die Doppelnatur des Lichts.
Paul Dirac vermutete, daß Elektronen mit Lichtwellen schwach wechselwirken könnten, also gebeugt werden, und auch dies ließ sich experimentell zeigen . Diese Wechselwirkung ist im Gegensatz zum Compton-Effekt jedoch voll elastisch, will sagen, das Elektron ändert zwar seine Bahn, nicht aber seine kinetische Energie. Bis heute kann niemand erklären, wieso das Elektron bei seinen Umkreisungen um den Atomkern nicht ständig Energie abstrahlt, wie es die klassische Physik voraussagt, und in den Kern stürzt. Genau das tun nämlich Elektronen, wenn sie im größeren Maßstab auf Kreisbahnen laufen, wie man meßtechnisch feststellen kann.
Die logische Konsequenz ist: "Elektronen kreisen nicht!"
Die Theorie der Elektronenbahnen steht im krassen Widerspruch zur klassischen Theorie elektromagnetischer Wellen.
Es erscheint ja auch sehr merkwürdig, daß dieselben Elektronen, die sich mit mehreren 1000 km/sec um den Atomkern bewegen sollen, nur die Driftgeschwindigkeit einer Schnecke (mm/sec) erreichen, wenn sie den uns so geliebten elektrischen Strom verursachen.
Bild: Gemäß Bohr umkreisen Elektronen
den Atomkern mit hoher Geschwindigkeit.. Die Elektronen sollen um so schneller
kreisen, je näher sie am Kern vorbeistreifen und je mehr Ladung der Kern
besitzt. Sommerfeld verfeinerte Bohrs Atommodell, indem er elliptische Bahnen
annahm.
Die drastische und ruckartige Geschwindigkeitsänderung beim Wechsel von einer Elektronenbahn auf eine andere ist nicht vorstellbar. Die Lösung dieser Frage ist eines der Hauptprobleme der Atom-Physik. Die Bahnen der Elektronen sollen auch nicht kreisförmig, sondern elliptisch sein. Das Elektron soll bei seinen Umkreisungen ständig seine Geschwindigkeit und damit auch seine relative Masse ändern. Der relative Massenzuwachs wird im Kapitel "Mehr Masse durch Geschwindigkeit" ausführlich behandelt.
Die Geschwindigkeit der Elektronen ist umso größer, je größer die Anzahl der Protonen im Kern und je näher die Elektronen am Atomkern sind. Trotzdem muß die Energie eines Elektrons größer sein, je weiter es vom Kern entfernt und damit langsamer ist. Das schafft man nur, indem man die potentielle Energie eines Elektrons negativ setzt. -1000 km/sec sind kleiner als 0 km/sec.
Klar ist, daß die negativ geladenen Elektronen eine Gegenkraft zur Anziehungskraft des positiv geladenen Kerns aufbauen müssen. Aber muß diese Gegenkraft die Zentrifugalkraft sein, so wie in unserem Sonnensystem?
Berechnet man gemäß Unschärfetheorie die Geschwindigkeitsunschärfe eines kreisenden Elektrons erkennt man, daß die relative Meßunsicherheit bei einem Atomradius in der Größe von 10^-10m größer ist als die absolute Geschwindigkeit des Elektrons.
Die Modellvorstellung Elektronen umkreisten den Atomkern mit hoher Geschwindigkeit ist unsinnig und widerspricht der Unschärfetheorie von Heisenberg. Berechnungen über Bahngeschwindigkeiten der Elektronen sind gemäß Unschärfeprinzip völlig absurd. Die mittlere kinetische Energie von Elektronen eines Wasserstoffatoms überstiege die zur Ionisierung nötige Energie von 13,6 eV um ein Vielfaches, so daß das Atom ionisiert und sofort vernichtet.würde. Bohrs erstes Postulat, nach dem Elektronen den Atomkern strahlungslos auf konzentrischen Bahnen umlaufen, führt in die Irre. Mit Hilfe der Schrödinger-Gleichung lassen sich Elektronenbahnen vollständig als Wellenerscheinung beschreiben.
Schrödinger, der de Broglies Arbeit als "Unsinn" abgetan hatte, baute später das Werk seines Lebens auf ihr auf.
Werner Heisenberg, der mit seiner Unschärfetheorie, nach der die Geschwindigkeit und der Ort eines Elektrons nicht gleichzeitig genau bestimmbar sein sollen, sorgte 1925 für gewaltige Unruhe unter den Physikern, die Einstein mit einem "aufgescheuchten Hühnerhof" verglich. Trotzig schreibt Einstein an seinen Freund Ehrenfest:
"Heisenberg hat ein großes Quantenei gelegt. In Göttingen glauben sie daran (ich nicht)."
2 Jahre zuvor war Sommerfelds bester Student beinahe durch die mündliche Doktorprüfung gefallen. Als Sommerfeld ihm am Anfang seines Studiums in München 1920 nach einem exzellenten Abitur, die Aufgabe gegeben hatte, eine Erklärung für die merkwürdigen Meßergebnissen zum "anomalen Zeemann-Effekt" zu finden, machte sich Heisenberg eifrig an die Arbeit, neueste Meßergebnisse von Atom-Spektrallinien zu untersuchen. Als er Sommerfeld mitteilte, die Lösung seien halbe Quantenzahlen, tadelte Sommerfeld seinen unerfahrenen Studenten:
"Das Einzige, was wir über die Quantentheorie wirklich wissen, ist, daß wir es mit ganzen und nicht mit halben Zahlen zu tun haben."
Doch kurze später kam der Physiker Alfred Landé, Privatdozent in Frankfurt auf das gleiche Ergebnis:
Halbe Quantenzahlen!
Heisenberg war über die verpaßte Publikation tief enttäuscht. Niels Bohr gefiel die Idee gar nicht und meinte, daß die Annahme halber Quantenzahlen mit der Quantentheorie unvereinbar sei. Bohr kam oft nach Göttingen, die als Bohr-Festspiele bekannt waren, so daß Göttingen sich anschickte, zur Hochburg für theoretische Physik zu werden.
München hingegen, wo Heisenberg studierte, war die Hochburg der Experimentalphysik. Heisenberg hatte sich während seiner 6 Semester unbeirrt größtenteils für die neue Quantentheorie interessiert und ständig mit namhaften Physikern, darunter auch Niels Bohr diskutiert. Die durchweg positive Kritik von Niels Bohr hatte ihn erstaunt, ermutigt und angetrieben. Bohr wurde bald Heisenbergs Vorbild des idealen Physikers.
Für die Verteilung der Strahlungsenergie auf die einzelnen Spektralbereiche hatte der Physiker Wilhelm Wien 1896 bereits eine Formel gefunden. Planck entdeckte jedoch bei seinen Messungen, daß bei hohen Temperaturen und langen Wellenlängen Abweichungen vom Wienschen Gesetz auftraten. Planck folgerte, daß die Wiensche Strahlungsformel nur "den Charakter eines Grenzgesetzes" habe. Bei hohen Temperaturen und langen Wellenlängen müsse eine andere Formel gelten.
Als sich Wien 1920 über die " Neuerungssucht" in der Physik beklagte, stimmte Planck ein:
"Früher war die Physik einfacher, harmonischer und daher auch befriedigender. Man hatte schöne Theorien und durfte auf sie vertrauen. Heute ist das anders geworden."
Doch es gab kein Weg zurück!
Planck kommentierte:
"Neue Ideen sind aufgetaucht, nicht als überflüssiger Luxus, sondern als unerbittliche Folgerungen aus neuen Tatsachen, und die alten Anschauungen lassen sich nun einmal nicht ganz unverändert aufrechterhalten."
Professor Wien, inzwischen fast 60 Jahre alt, Nobelpreisträger und Nachfolger von Wilhelm Conrad Röntgen, hatte Heisenberg aufgetragen, ein Experiment durchzuführen, über das er ausführliche Vorlesungen gehalten hatte. Heisenberg hatte für das Experimentieren in dem armselig ausgestatteten Kellergewölbe nicht viel übrig gehabt. Sein Auftrageber hatte dies alles mit Mißfallen beobachtet. Zudem verstand er sich mit Sommerfeld nicht besonders.
Ein Gewitter braute sich über Heisenberg zusammen, ohne daß er davon etwas bemerkte. Schließlich war bei seinem besten Freund Pauli auch alles gut gegangen. Als nun der erfolgsverwöhnte Heisenberg das Auflösungsvermögen des verwendeten Mikroskops nicht herleiten konnte, wurde Wien zornig. Auch mit nachfolgenden Fragen zur praktischen Physik konnte Heisenberg nichts anfangen. Arnold Sommerfeld und Max Born wiesen auf die ausgezeichnete Doktorarbeit von Heisenberg hin, und die Professoren gerieten in Streit über die Frage, was wichtiger sei, die Theorie oder die Praxis. Der Prüfer gab nach und ließ den späteren Nobelpreisträger, der mir 26 der jüngste Professor Deutschlands wurde, "gnädigerweise" mit der Note "rite" bestehen.
Heisenbergs besorgter Vater, ein angesehener Professor für Alt-Griechisch ohne jeden Sinn für Physik, fragte bei seinem Kollegen Wien, der wie er Dekan seiner Fakultät war, nach, ob die Lücken seines Sohnes nicht doch irgendwie zu füllen seien.
Doch Wiens Urteil war niederschmetternd. Der junge Heisenberg habe nicht die geringste Chance, sich als Physiker durchzusetzen, weil er schlichtweg zuwenig Physik könne. Der Junge solle besser etwas machen, das mit Physik nichts, aber auch rein gar nichts zu tun habe.
Das junge Physik-Genie nahm sich die Prüfungsfrage von Professor Wien wohl sehr zu Herzen. Während eines Urlaubes in Helgoland, wo sich der Liebhaber von Goethes Faust von einem Anfall von Heufieber erholte, dachte er beim Klettern in den Felsen über die Meßungenauigkeit eines Mikroskops nach. Die Lösung dieser Frage führte zur Unschärfetheorie, die unsere Vorstellung über den atomaren Aufbau von Materie, völlig verändern sollte.
"Denn wir berechnen zwar eine Bahn nach der klassischen Newtonschen Mechanik, dann aber geben wir ihr durch die Quantenbedingungen eine Stabilität, die sie nach eben dieser Newtonschen Mechanik nie besitzen dürfte; und wenn das Elektron bei der Strahlung von einer Bahn in die andere springt - das wird ja behauptet-, so sagen wir lieber gar nichts mehr darüber, ob es hier Weitsprung oder Hochsprung oder sonst irgendwas Schönes macht. Also muss doch die ganze Vorstellung von der Bahn des Elektrons im Atom Unsinn sein. Aber was dann?", fragte Heisenberg.
In Anlehnung an Heisenberg und Schrödinger, deren Atommodell nur noch von Aufenthaltswahrscheinlichkeiten der Elektronen spricht, ist es vorstellbar, daß Elektronen nur um ihre Achse rotieren, wobei sie einen kugel- oder handelförmigen Orbit ausfüllen, der spezifisch für die Schale ist. Bei dem Begriff Schale handelt es sich nicht etwa um eine Kreisbahn, sondern vielmehr um diskrete Energiezustände der Elektronen.
Durch seinen Spin baut ein Elektron ein Magnetfeld auf, über das es sich an ein anderes Elektron ankoppelt. Da stets zwei Atomkerne an den gekoppelten Elektronenpaaren gleichzeitig ziehen, entsteht ein Gleichgewicht wie bei einer Waage, die auf beiden Seiten gleichmäßig belastet wird. Dies könnte auch der Grund sein, warum Atome nie einzeln, sondern immer paarweise auftreten. Das Ausschließungsprinzip, für das der Physiker Wolfgang Pauli, Heisenbergs Studienkollege und lebenslänglicher Freund,1945 den Nobelpreis bekam, ist heute immer noch nicht verstanden und gilt auch für Elektronen, die sich frei in einem Stromkreis bewegen. Auch Protonen und Neutronen sollen diesem Ausschließungsprinzip unterliegen.
Klar ist, daß die Elektronen irgendwie voneinander wissen müssen. Auch der Effekt der Supraleitung wird damit erklärt, daß Elektronen Pärchen bilden. Die Physiker Bardeen, Cooper und Schrieffer haben 1972 für diese Theorie den Nobelpreis bekommen. Rätselhaft ist auch, wieso Elektronen, die gleiche Ladung wie Protonen haben sollen, die ja keine Elementarteilchen darstellen; denn Protonen bestehen wiederum aus 3 Quarks verschiedener Färbung, die wiederum nur ein Bruchteil der Elementarladung mit verschiedenem Vorzeichen tragen.
Warum ist die Masse eines Protons fast 2000 mal größer als die eines Elektrons und warum ist die Verteilung von Ladung pro Masse so ungerecht (asymmetrisch) verteilt?
99,97% der Masse sitzt dadurch im Kern.
Für mich ist die Lösung dieser Frage der Schlüssel zum Verständnis der Schöpfungsgeschichte. Letztendlich ist nicht auszuschließen, daß in Experimenten mit noch höheren als den derzeit zu erreichenden Energien noch kleinere Elementarteilchen gefunden werden können. Energiequanten sind prinzipiell verschmiert, weil ihre Frequenz prinzipiell unscharf ist. Stellt man sich vor, daß ein Photon die Dauer eines Wellenzuges besitzt, ist ein Photon sogar umso unschärfer, je höher seine Frequenz ist. Die Vereinfachung Licht bestehe aus voneinander isolierten Teilchen funktioniert nur, wenn man unendlich viel Zeit zur Verfügung hat. Versucht man Lichtteilchen voneinander zu trennen, werden sie zickig.
Wir haben uns von den kleinsten Materiebausteinen ein Modell gemacht, weil sie so klein sind, daß wir sie nicht direkt beobachten können. Über komplizierte Experimente haben wir versucht, deren Aufbau und Eigenschaften zu studieren und haben Erstaunliches herausgefunden. Letztendlich jedoch ist das Atom auch heute noch ein ungelöstes Rätsel, aus dem man sich mit einem Axiom helfen muß.
Fazit
Unsere Modell-Vorstellung von Licht und vom Atom ist widersprüchlich!
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