Lange Zeit galten Monsterwellen, sogenannte
Kaventsmänner bzw. Freak Waves, als reines Seemannsgarn. Die weltweite Schiffsindustrie
bestritt vehement ihre Existenz mit der Begründung gemäß lineare Gleichungen
seien diese prinzipiell unmöglich und bauten ihre Schiffe entsprechend leichtfertig.
Schiffskatastrophen wurden einfach pauschal auf mangelhafte Wartung und dem
schlechten Zustand der Schiffe zurückgefüht.
Erst seit 1995 glaubt die Wissenschaft dem Seemannsgarn betagter Seeleute.
Auf das Konto von Monsterwellen gehen
etliche Schiffunglücke.
1901 SS Kronprinz Wilhelm
Nur Beschädigungen.
1926 RMS Olymopic
In 24 m Höhe werden Brückenfenster zerstört.
1934 RMS Majestic
Auf dem damals größten Schiff der Welt wird der Kapitän auf seiner Brücke in
30m Höhe von einer Monsterwelle schwer verletzt.
1978 MS München
Geht mit 28 Mann Besatzung unter.
1979 MV Derbyshire
Verschwindet sprurlos im Pazifik.
1982 Bohrinsel Ocean Ranger
Die unsinkbare Bohrinsel versinkt aufgrund von Schäden im Kontrollraum, die
eine Monsterwelle verursacht hat.
84 Menschen sterben.
1991 Andrea Gail
Der Schwertfischfänger ging im Sturm unter, als er von einer Monsterwelle getroffen
wurde.
1995 Queen Elizabeth
Überlebt schwer gebeutelt die "Drei Schwestern".
2000 RSS Discovery
Das Forschungsschiff dokumentiert Wellen mit einer Höhe von 29,10 m.
2001 MS Bremen sowie Caledonien Star
Die Kreuzfahrtschiffe entgehen kanpp dem Untergang, obwohl sie von 35m hohen
Wellen getroffen wurden.
2005 Norwegian Dawn
Das Kreuzfahrtschiff wird von einer 21m hohen Welle leicht beschädigt.
2010 Louis Majesty
Eine relativ kleine Monsterwelle aus
dem Nichts fordert im Mittelmeer 2 Tote und 14 Verletzte.
Drei Formen der Freak Waves wurden
bisher beobachtet:
1. Der Kaventsmann, eine große schnelle dem normalen Seegang entgegengesetzte
Welle.
2. Die drei Schwestern, die 3 aufeinanderfolgende Hauptwellen beschreiben.
3. Die Weiße Wand, eine extrem steile gischtreiche Welle.
Bei den Monsterwellen handelte es sich offensichtlich um ein makroskopisches
Quantenphänomen gigantischen Ausmaßes aus dem Nichts, das gemäß einer nichtlineare
Spezialform der Schrödingergleichung berechenbar ist.
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