Physics

Wunderheilung

Heilen durch Hokuspokus

Was die Relativitätstheorie in der Physik ist, das ist die Homöopathie in der Medizin, nämlich eine verrückte Irrlehre, deren Unsinn niemand versteht. Die Theorie der Paramedizin funktioniert angeblich, obwohl sie der modernen Naturwissenschaft widerspricht. Die Alternativmedizin, die üblicherweise mit einem Verdünnungsverhältnis arbeitet, das etwa 1 Tablette Aspirin gleichmäßig verteilt auf den Atlantischen Ozean entspricht, basiert eigentlich auf dem Grundsatz:

"Heile gleiches mit gleichem"

und vertraut dabei blind dem Placebo-Effekt, was der irritierte Patient noch verschmerzen könnte, wenn die gutgemeinten Behandlungen nicht sündhaft teuer wären.

Die vor etwa 200 Jahren von dem Medizinmann Samuel Hahnemann entwickelte Alternativmedizin widerspricht bekanntermaßen den Erkenntnissen der Schulmedizin. Bereits 1993 wurde die Homöopathie von der medizinischen Fakultät der Universität Marburg als Irrlehre abgestempelt.

Daß die Paramedizin trotzdem funktioniert hat 3 Gründe:

1. die meisten Krankheiten verschwinden von selbst
2. den meisten Ärzten fehlt für eine ordentliche Behandlung einfach die Zeit
3. die Nebenwirkungen vieler Medikamente sind weit schlimmer als die Krankheit

Deshalb versagt die Paramedizin bei

1. schweren Infektionen und Pilzerkrankungen
2. bei schweren körperlichen Verletzungen
3. unheilbaren Krankheiten.

Die Ablehnung vieler hoffnungsloser Fälle von der modernen Schulmedizin liegt natürlich an der 08/15 Behandlung von chronisch überlasteten schlecht bezahlten Ärzten in gnadenlos überfüllten Krankenhäusern. Die Zweiklassenmedizin läßt auch gut verdienende Kassenpatienten, auch wenn sie deutlich mehr Beiträge in den Gesundheitstopf bezahlen als junge privatversicherte Singles, prinzipiell schlecht aussehen und monatelang auf einen Behandlungstermin warten.

Das Erfolgsrezept der Alternativmedizin ist hingegen einfach. Heilpraktiker sparen sich das langwierige kostspielige Studium, vertrauen stattdessen auf ihren gesunden Menschenverstand und nehmen sich für den hoffnungslosen Fall mehr Zeit. Das kranke Kind bleibt im warmen Bett, macht was die Mama sagt und schläft bis es wieder gesund ist. Schlaf ist ja bekanntlich die beste Medizin.

PS:
Was oft vergessen wird: Besonders wichtig bei der Hokuspokus-Medizin ist -wie beim Wahrsagen durch Kartenlegen- daß die Medizin vor dem Patienten aufwendig zubereitet und die Flasche mit jeder Potenzierung gründlich durchgeschüttelt wird. Schließlich muß man den kranken Patienten von der Wirksamkeit der teuren Homöopathie~Magie überzeugen. Die Prozedur merkt sich allerdings nicht etwa -wie von vielen Wissenschaftlern bis heute vermutet- das Heil~Wasser, sondern der Patient sein lebenlang, und zwar in seinen Gehirnzellen und in seinem Portemonnaie.

Ich hoffe damit ist nun endgültig geklärt,
wer sich bei der Homöopathie den Wirkstoff merkt.

Lichternährung

Im 2009 erschienen Dokumentarfilm

"Am Anfang war das Licht"

behauptet der östereichische Regisseur Straubinger, daß sich ein Indischer Yogi seit 60 Jahren ausschließlich von Licht ernährt. Dieser Yogi hat angeblich seit 60 Jahren weder getrunken noch gegessen, obwohl er wie das blühende Leben aussieht. Die Lichternährung hat viele Vorteile. Man muß nicht mehr Einkaufen gehen, spart viel Geld und vor allen Dingen den regelmäßigen Gang zum Klo. Der Quaksalber Dr. Dalhke -ein Spezialist fürs Heilfasten- erklärt das unglaubliche paranormale Phänomen freilich über die Quantentheorie.

Das nährt meine Vermutung:
Der Yogi säuft heimlich !

Denn strikte Lichternährung führt zu einem drastischen Gewichtsverlust in Verbindung mit Halluzinationen und endet in aller Regel nach einigen Tagen tödlich.Von Selbst-Versuchen rate ich dringend ab. Bisher hat noch niemand -auch nicht der Chemiker Prof. Dr. Michael Werner, der über die Lichternährung ein Buch verfaßt hat- ohne Essen und Trinken überlebt. Selbst mein Kaktus hat meine reine Lichternährung nicht verkraftet und ist vorzeitig verstorben.

Auf seinem Grabstein steht geschrieben:

"Dieser Kaktus hatte am Anfang viel Licht,
am Ende reichte dies jedoch für ihn leider nicht !"

Der Wunderheiler Bruno Gröning

Das Schöne an der Wunderheilung ist, daß sie praktisch von jedem ausgeübt werden kann. Da die Wunderheilung auf Metaebene stattfindet, benötigen Wunderheiler auch keine medizinische Ausbildung. Für wahre Wunderheiler ist eine medizinische Ausbildung sogar äußerst schädlich. Hilfreich hingegen ist eine tiefe Religiösität, also dem Glauben an mindestens einen Gott, auf dessen Unterstützung der Medizinmann blind vertraut, tüchtig baut und es schließlich versaut.

Ein pominentes Beispiel eines mittellosenWunderheilers, der tatsächlich gelebt hat, ist der Kettenraucher Bruno Gröning, der sich hauptsächlich von starkem schwarzen Kaffee ernährt hat und vorsichtshalberweise sowohl der katholischen wie auch der evangelischen Kirche angehört hat, um eine möglichst breite Glaubensgemeinschaft anzusprechen. Trotz einer extrem ungesunden Lebensweise ist der ungelernte Quacksalber durch reine Selbstsuggestion über 50 Jahre alt geworden und nur deshalb schließlich an Magenkrebs gestorben, weil ihm die Schulmediziner nicht geglaubt haben, daß er in Wirklichkeit kerngesund ist.

Da die Wunderheilung auf reiner Suggestion, also gutem Zusprechen, basiert, ist die einfachste Form der Wunderheilung das Gesundreden. Leider hat das Gesundreden bei seinen beiden Söhnen, die bereits in jugendlichem Alter verstarben, noch nicht funktioniert. Harald starb früh an einem Herzklappenfehler und Günter an einer Brustfellentzündung. Gröning ließ sich von solchen leichten Rückschlägen zeitlebens in seiner Irrlehre nicht beeindrucken und kümmerte sich fürsorglich selbst um schwerkranke Patienten, die bald, wenn auch nur für sehr kurze Zeit, ihren Lebensmut durch Gesundreden wiederfanden. Viele todkranke Patienten fühlten sich so fit, daß sie auf lebensverlängernde Maßnahmen wie die Einnahme von Medikamenten oder gar eine Operation freiwillig verzichteten.

Schweinegrippe~Pandemie überlebt -Oh Wunder !

Meine Familie hat die Schweinegrippe~Pandemie wie durch ein Wunder überlebt, und zwar ohne Impfung. Die gesamte Family hatte nicht einmal einen Schnupfen.

Nachdem sich unsere selbstlose Bundesregierung -allen voran die Mutter der Nation- in Wildwest-Manier sämtliche Celvapan-Vorräte unter den Nagel gerissen hatte, mußten alle anderen Bundesbürgerinnen und Bundesbürger mit Pandemrix Vorlieb nehmen. Es war die klassische Wahl zwischen Pest oder Cholera, Haftung ausgeschlossen.

Denn der staatlich verordnete Giftcocktail Pandemrix ist für Kinder sau~gefährlich, enthält neben Squalen auch das Nervengift Quecksilber und verursacht neben Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit und einem entzündeten Oberarm auch chronische Müdigkeit, Rheuma und schließlich einen depressiven Allgemeinzustand. Quecksilber ist die giftigste, nicht-radioaktive Substanz der Welt und hochgradig krebserregend. Durch die Impfung bilden sich Antiköprer gegen das körpereigene Squalen, wodurch sich der Körper allmählich selbst zerstört. Autoimmunkrankheiten -einmal ausgelöst- gelten generell als unheilbar. Aber Pandemrix wäre kein richtiger Giftcocktail, wenn dieser nicht auf lebenden Krebszellen basieren würde. Für die Bürger der BRD wurde die Schweinerei zum 50 Millionen~Ampullengrab (Jede Ampulle € 7 plus Praxisgebühr !).

Ein Zusammenhang zwischen den Impfungen und der unheilbaren Schlafkrankheit Narkolepsie wurde 2011 durch medizinische Studien in Finnland schließlich wissenschaftlich bestätigt. Viele früher hellwache Bürgerinnen und Bürger leiden nun unter der unheilbaren Schlafkrankheit und sind selbst tagsüber todmüde. Einige haben sich durch lautes Schnarchen während der Arbeit bereits unfreiwillig öffentlich geoutet. Andere behaupten, sie haben bereits vor der Impfung unter der unheilbaren Schlafkrankheit gelitten. Anyway, meine ganze Familie hat die Schweinegrippe-Pandemie ohne Impfung überlebt und ich kenne keinen, der an der angeblichen Pandemie erkrankt wäre. "Quacksalber" kommt übrigens von Quecksilber !

Schmerzen einfach wegzaubern

Der gemeine Wunderheiler lebt getreu dem Motto:

"Schmerzen sind reine Einbildung"

Daß Kitzeln, Jucken oder gar Schmerzen eine rein subjektive Empfindung sind, wird wohl niemand ernsthaft bestreiten. Schmerzen lassen sich objektiv nicht messen. Bei Schmerzen handelt es sich letztendlich ja nur um eine emotionale Entscheidung des Gehirns eine elektrische Information als kritisch einzustufen und voreilig, beispielsweise durch die Ausschüttung von Endorphine, zu reagieren, um den Schmerz zu unterdrücken. Erst wenn das nicht gelingt, tut's richtig aua. Oft genug nimmt der gestresste Mensch einen selbst offensichtlichen Schmerz erst später oder gar nicht wahr. Ob ein Wehwehchen überhaupt weh tun darf, kann nur der geschulte Medizinmann objektiv beurteilen.

Die seelische Komponente ist bei der Schmerzempfindung entscheidend. Der erwartete Schmerz tut deutlich mehr weh, als der unerwartete. Ob ein Schmerz überhaupt und wenn ja, wie stark wahrgenommen wird, hängt von unserem Bewußtseinszustand ab. Im Schlafen, unter Hyp- oder Narkose werden Schmerzen beispielsweise glücklicherweise nicht wahrgenommen. Bei Phantomschmerzen handelt es sich übrigens um Schmerzen, die eigentlich gar nicht existieren dürften, weil das schmerzende Körperteil längst entfernt wurde. Schmerzen, die resistent gegen Wunderheilung sind, lassen sich durch Opiate wegzaubern.




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